Der Test zur passiven Aggression basiert auf der Vorstudie zur Entwicklung und Validierung der Deenz Passive Aggression Scale (DPAS-27). Die Skala misst Schlüsseldimensionen von passiv-aggressivem Verhalten und erfasst durch die Bewertung dieser Facetten Verhaltensweisen, die häufig schwer auffindbar. Eine höhere Punktzahl bedeutet nicht, dass eine psychische Störung vorliegt, sondern kann auf starke Tendenzen zu passiv-aggressivem Verhalten hinweisen. Dieses Quiz wird als Selbstscreening-Tool zur Verfügung gestellt, um ein besseres Verständnis von passiver Aggression im zwischenmenschlichen und sozialen Kontext zu ermöglichen.
Die moderne Psychologie legt den Schwerpunkt auf die Untersuchung von passivem1TP7aggressivem Verhalten durch die Bewertung und Messung von Verhaltensmustern, die häufig mit zwischenmenschlichen Schwierigkeiten verbunden sind und Herausforderungen bei der Emotionsregulierung.[1] Aus psychodynamischer Sicht ist passiv-aggressives Verhalten ein Abwehrmechanismus, mit dem ein Individuum seinen Ärger indirekt ausdrückt, anstatt ihn direkt zu konfrontieren. Zur Messung passiv-aggressiver Züge gibt es mehrere gut etablierte Skalen, aber es wurde ein Bedarf an einem auf dem Spektrum basierenden Selbst--Fragebogen festgestellt. Die Deenz Passive Aggression Scale (DPAS-27) wurde entwickelt, um eine umfassende Analyse passiv-aggressiver Verhaltensweisen zu ermöglichen. Der Fragebogen zur Selbst--Bewertung versucht, die wichtigsten 9 Facetten der passiven Aggression zu messen (Verzögerung, Schweigen, Sabotage, Nachgiebigkeit, Sarkasmus, Opfer, Ausreden, Vage und Vergesslichkeit).
Entwicklung des Passive Aggressive Self-est.
Der Passive Aggressive self-assessment wurde entwickelt, um ein zuverlässiges und umfassendes Instrument zur Bewertung von Tendenzen und Auswirkungen passiv-aggressiver Verhaltensweisen auf Personen im täglichen Leben bereitzustellen. Durch die Bewertung mehrerer Facetten zielt der Test darauf ab, das Spektrum dieser Verhaltensweisen zu erfassen und wertvolle Erkenntnisse sowohl für Forscher als auch für den self-assessment zu liefern.
Deenz Passive Aggression Scale (DPAS-27) wurde einer vorläufigen Validierungsstudie unterzogen, an der 212 College-Studenten teilnahmen, darunter 60 Frauen und 152 Männer, um die Zuverlässigkeit und Konstruktvalidität zu untersuchen. Die Antworten wurden analysiert, um die interne Konsistenz der Selbsteinschätzung (DPAS-) und die Unterscheidbarkeit der neun Schlüsselfacetten zu bestimmen. Die Ergebnisse zeigten eine hohe interne Konsistenz (Cronbachs α = 0,89), was darauf schließen lässt, dass die Items genau das messen, was sie messen sollen. Außerdem wurde bestätigt, dass jede Facette einen Aspekt des passiv-aggressiven Verhaltens erfasst.
Passiv-aggressives Verhalten wird nicht als psychische Erkrankung eingestuft, sondern als ein Verhaltensmuster, das Beziehungen und die emotionale Regulation beeinträchtigen kann.[2] Diese Selbst1TP7Bewertung ist keine Diagnose einer psychologischen Erkrankung. Jeder Mensch drückt seine Gedanken und Gefühle anders aus, und manche Menschen kommunizieren manchmal indirekt oder Frustration ausdrücken auf subtile Art und Weise. Passiv-aggressiv zu sein bedeutet auch nicht, dass eine Person einen Defekt oder einen klinischen Zustand hat, sondern es deutet auf ein Verhaltensmuster hin, bei dem die Person dazu neigt, Wut oder Ärger indirekt auszudrücken, anstatt Probleme offen anzusprechen.
Für wen ist der Test gedacht?
Diese interaktive Version der Deenz-Skala für passive Aggression (DPAS-27) wurde entwickelt, um die subklinischen Merkmale zu erfassen, die häufig mit passiv-aggressivem Verhalten verbunden sind. Eine Studie, die zur Validierung und Zuverlässigkeit dieses Fragebogens durchgeführt wurde, basierte auf einer kleinen Population und gilt als vorläufig. In dieser Studie wurde eine kleine Stichprobe von Schülern für die Teilnahme ausgewählt und eine Altersgrenze von 16+ festgelegt. Zum besseren Verständnis der Aussagen und zur Interpretation der Ergebnisse wird Kindern unter 16 Jahren empfohlen, den Test unter Aufsicht einer Fachkraft oder mit Hilfe der Eltern durchzuführen.
Aussagen pro Subskala
| Unterskala | Erklärungen | Punktevergabe (jeweils 0-4) | Subskala Bereich | Bedeutung von High Score |
|---|---|---|---|---|
| Verzögerung |
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0 = stimme überhaupt nicht zu → 4 = stimme voll und ganz zu | 0-12 | Verzögert oder vermeidet oft Aufgaben als stiller Widerstand. |
| Schweigen |
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0-4 jeder | 0-12 | Drückt seine Wut durch Schweigen oder Rückzug aus. |
| Sabotage |
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0-4 jeder | 0-12 | Nutzt schlechte Leistungen zum Widerstand oder Protest. |
| Einhaltung der Vorschriften |
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0-4 jeder | 0-12 | Stimmt nach außen hin zu, während er sich innerlich wehrt. |
| Sarkasmus |
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0-4 jeder | 0-12 | Versteckt seine Wut mit Humor oder Scherzen. |
| Opfer |
|
0-4 jeder | 0-12 | Fühlt sich machtlos und spielt die Opferrolle. |
| Ausreden |
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0-4 jeder | 0-12 | Vermeidet Anstrengungen durch Rationalisierungen. |
| Vage |
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0-4 jeder | 0-12 | Nutzt Zweideutigkeit, um sich einer Verpflichtung zu widersetzen oder sie zu vermeiden. |
| Vergesslich |
|
0-4 jeder | 0-12 | Nutzt Vergesslichkeit oder "nicht hören" als Ausweichmöglichkeit. |
Die Online-Version des Fragebogens zur Selbsteinschätzung - wird zur Verfügung gestellt, um den Teilnehmern einen einfachen Zugang zur Teilnahme und zur Gewinnung von Erkenntnissen zu ermöglichen, aber Online-Quizze wie dieser (Test zur passiven Aggression) werden nicht als genau angesehen. [3]Die Informationen, die dieses Quiz liefert, dienen nur zu Bildungszwecken. Sie sollten die Ergebnisse nicht als offizielle Diagnose oder professionelle Beratung betrachten. Für weitere Informationen konsultieren Sie unser Servicebedingungen.
Verweise
- Lim, Y.-O., & Suh, K.-H. (2022). Development and Validation of a Measure of Passive Aggression Traits: The Passive Aggression Scale (PAS). Behavioral Sciences, 12(8), 273. https://doi.org/10.3390/bs12080273 ↩
- Gál Z, Nagy MT, Takács IK, Kasik L. The Relationship Between Social Problem-Solving and Passive-Aggressive Behavior Among Adolescents. Eur J Investig Health Psychol Educ. 2025 Jul 18;15(7):140. doi: 10.3390/ejihpe15070140. PMID: 40709973; PMCID: PMC12295273. ↩
- Barak, A., & English, N. (2002). Prospects and Limitations of Psychological Testing on the Internet. Journal of Technology in Human Services, 19(2–3), 65–89. https://doi.org/10.1300/J017v19n02_06 ↩