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Test auf Pathologische Vermeidung von Anforderungen (EDA-Q-24)

Diese Selbsteinschätzung basiert auf Extreme Demand Avoidance Questionnaire (EDAQ), ein ursprünglich von … entwickelter Selbsttest mit 24 Fragen Elizabeth Newson Liz O'Nions Francesca Happé Essi Viding. Drdeenz stellt eine interaktive digitale Version ausschließlich zu Bildungs-, Informations- und Selbstentdeckungszwecken zur Verfügung. Weiterlesen

Extreme Demand Avoidance Questionnaire (EDAQ)

Hintergrund

Der Selbsttest zur pathologischen Forderungsvermeidung wurde aus dem Fragebogen zur extremen Forderungsvermeidung (EDA-Q) adaptiert, einem 24-Punkte-Fragebogen, der ursprünglich entwickelt wurde, um Verhaltensweisen im Zusammenhang mit extremer oder pathologischer Forderungsvermeidung (PDA) zu messen. Der EDA-Q ist nicht dazu gedacht, eine Diagnose zu stellen, und dieser Fragebogen zur Selbsteinschätzung sollte nicht als diagnostisches Instrument betrachtet werden. Der EDA-24 kann dabei helfen, Verhaltensmuster zu identifizieren, die mit Anforderungsvermeidung in Verbindung stehen, doch überschneiden sich PDA-Merkmale häufig mit Angstzuständen, oppositionellem Verhalten und autismusbezogenen Störungen.

PDA wurde erstmals in den 1980er Jahren von der britischen Psychologin Elizabeth Newson vorgeschlagen. Sie beobachtete eine Gruppe von Kindern, die autismusähnliche Merkmale aufwiesen und gleichzeitig ein ungewöhnliches Muster des Widerstands gegen alltägliche Anforderungen zeigten. Nachfolgende Forschungen von Francesca Happé, Essi Viding und Liz O'Nions erweiterten das Verständnis dieser traits und trugen zur Entwicklung des Extreme Demand Avoidance Questionnaire (EDA-Q) bei.

Der ursprüngliche EDA-Q wurde als Fragebogen zur Beantwortung durch Eltern entwickelt, der es Betreuungspersonen ermöglichte, Verhaltensweisen im Zusammenhang mit Anforderungsvermeidung zu beobachten und zu melden. In jüngerer Zeit ist das Interesse an Selbstauskunfts-Screening-Instrumenten gestiegen, mit denen sich Anforderungsvermeidungs-traits bei einem breiteren Spektrum von Personen untersuchen lassen. Der EDA-24 folgt diesem Ansatz und ist darauf ausgelegt, Tendenzen zur Forderungsvermeidung anhand von Selbstauskunftsantworten zu bewerten.

Vorgehensweise

Die Beurteilung besteht aus 24 Aussagen und dauert in der Regel 5–6 Minuten. Die Teilnehmer geben an, wie oft jede Aussage auf sie zutrifft, und nutzen dabei eine vierstufige Antwortskala, die von „Nie“ bis „Immer“ reicht.

Teilnahme

Die Teilnahme an dieser Selbsteinschätzung ist vollständig anononym. Es werden keine persönlichen Daten erfasst oder gespeichert. Die Ergebnisse dienen ausschließlich Bildungs- und Selbstreflexionszwecken und sollten nonicht als Diagnose von pathologischer Forderungsvermeidung, Autismus-Spektrum-Störung oder einer anderen psychischen Erkrankung interpretiert werden.

Bewertung und Auswertung

Der EDA-24 misst sechs Dimensionen:

Widerstand
Reaktivität
Kontrolle
Angst
Sozialer Einfluss
Vorstellungskraft

High Höhere Werte deuten auf eine stärkere Ausprägung des entsprechenden Merkmals der Forderungsvermeidung hin.

Interpretation der Merkmalswerte:

0–4 = Gering
5–8 = Moderate
9–12 = High
13–16 = Very High

Interpretation der Gesamtpunktzahl:

0–32 = Geringe Wahrscheinlichkeit für PDA
33–64 = Moderate Wahrscheinlichkeit für PDA
65–96 = High Wahrscheinlichkeit für PDA

Extreme Demand Avoidance Questionnaire (EDAQ) Fragebogen

Anweisungen und Bedingungen

Nachstehend finden Sie die Extreme Demand Avoidance Questionnaire (EDAQ), eine digital angepasste 24- Artikel Fragebogen zur Selbsteinschätzung.



Quellen
O’Nions, E., Happé, F., Viding, E. et al. Extreme Demand Avoidance in Children with Autism Spectrum Disorder (EDA-QA) Forschungsarbeit

Versionsverlauf

01.01.2019|v1.0|Anpassung des EDA-Q-Rahmenwerks an ein Selbstauskunfts-Screening-Format