Test Szondi

Basierend auf

Szondi, L. (1952). Experimentelle Diagnostik von Antrieben.


Einleitung

Der Szondi-Porträt-Test basiert auf Leopold Szondis Triebtheorie, nach der menschliches Verhalten von vererbten, unbewussten emotionalen und instinktiven Tendenzen beeinflusst wird. Diese interaktive Adaption soll affektive Anziehungs- und Abweisungsmuster gegenüber Gesichtsausdrücken untersuchen, die acht grundlegende Triebvektoren repräsentieren: h (Bindung), s (Aggression), e (Moral), hy (emotionaler Ausdruck), k (Fantasie), p (Projektion), d (Bindungsabhängigkeit) und m (Vitalität).

Diese digitale Version soll nicht den ursprünglichen klinischen Szondi-Test nachbilden, sondern bietet eine strukturierte psychodynamische Simulation zu Zwecken der Selbsterforschung und der Weiterbildung. Die Auswertung basiert auf Antwortmustern, der Verteilung der Polaritäten und der Modellierung von Vektorspannungen.


Vorgehensweise

Der Test besteht aus mehreren Sätzen von Gesichtsbildern. In jedem Satz müssen die Teilnehmer:

  • Wähle zwei Porträts aus, die dich emotional am meisten ansprechen
  • Wähle zwei Porträts aus, die dir emotional am abstoßendsten erscheinen

Die Auswahl erfolgt intuitiv, ohne groß nachzudenken. Das System erfasst emotionale Präferenzen und wandelt sie in vektorbasierte psychodynamische Profile um. Der Test dauert in der Regel 5 bis 10 Minuten.

Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Die Ergebnisse basieren auf spontanen emotionalen Entscheidungen und dienen ausschließlich der Reflexion und der pädagogischen Auswertung.


Teilnahme

Dieser Test richtet sich an Jugendliche und Erwachsene, die sich für Persönlichkeitserforschung, die Analyse emotionaler Muster und psychodynamische Selbstreflexion interessieren. Er ist kein klinisches Diagnosewerkzeug und sollte nicht für psychologische oder psychiatrische Beurteilungen verwendet werden.

Die Teilnahme erfordert ehrliche und spontane Reaktionen auf visuelle Reize. Die Nutzer werden gebeten, bei der Auswahl rationale Überlegungen zu vermeiden, um präzise, auf Projektionen basierende Ergebnisse zu gewährleisten.


Änderungsprotokolle

  • v3.0 - Einführung eines vektorbasierten Bewertungssystems und einer Polaritätsgewichtung
  • Verbesserte Berechnung des emotionalen Spannungsindex
  • Verbesserte Struktur der psychodynamischen Interpretation
  • Logik zur Erkennung von Ambivalenz und Wiederholungen hinzugefügt

Diese Version verbessert die interpretative Tiefe durch die Integration von Markern für die Intensität der Polarität (!, !!), die Konflikterkennung und die Modellierung von Vektoroppositionen.


Versionen & Übersetzungen

Der Szondi-Porträt-Test ist derzeit nur auf Englisch verfügbar. Mehrsprachige Versionen sind für zukünftige Updates geplant, sobald die Konsistenz der Auslegung über alle Sprachen hinweg überprüft wurde.


Quelle

Szondi, L. (1952). Experimentelle Diagnostik von Antrieben. Zürich: Huber.