Thalassophobie-Schweregrad-Screening-Skala (TSSS)
Die Thalassophobie-Schweregrad-Screening-Skala (TSSS-20) ist ein psychologisches Selbstauskunftsinstrument zur Messung von Angst, Unbehagen und Vermeidungsverhalten im Zusammenhang mit tiefen Gewässern wie Ozeanen, Meeren, Seen und tiefen Flüssen. Die Skala bewertet emotionale Reaktionen, tiefengestützte Ängste, Vermeidungsverhalten, Sicherheitsbedenken und Unbehagen im Zusammenhang mit tiefen oder unbekannten Unterwasserumgebungen. Thalassophobie bezeichnet eine intensive Angst oder ein starkes Unbehagen in Bezug auf tiefes Wasser, große Unterwasserräume, die Dunkelheit unter der Oberfläche, Meereslebewesen, starke Wellen oder die unbekannten Aspekte des Ozeans. Personen mit ausgeprägteren thalassophobischen Tendenzen können in der Nähe von tiefem Wasser Angstgefühle verspüren, Schwierigkeiten beim Betreten von Ozeanen oder Seen haben, wasserbezogene Aktivitäten meiden oder unter Stress leiden, der durch Gedanken an die Tiefe unter Wasser und unbekannte Umgebungen ausgelöst wird. Der TSSS-20 misst verschiedene Dimensionen, darunter Tiefenangst, wasserbezogene Ängste, Vermeidungsverhalten, emotionales Unbehagen und Reaktionen auf tiefe oder unübersichtliche Wasserumgebungen. Die Untersuchung kann Betroffenen helfen, ihre emotionalen Reaktionen auf Meere, Seen und tiefe Gewässer besser zu verstehen sowie zu erkennen, wie sich diese Ängste auf Freizeit-, soziale oder reisebezogene Aktivitäten auswirken können.
Die Bewertung besteht aus 20 Aussagen und dauert in der Regel 2–4 Minuten. Sie sollten die Aussagen entsprechend Ihren Gedanken, Gefühlen, emotionalen Reaktionen, Vermeidungstendenzen und Verhaltensweisen in Bezug auf tiefes Wasser, Ozeane, Seen, Flüsse und Unterwasserumgebungen beantworten.
Diese Bewertung richtet sich an Erwachsene und ältere Jugendliche, die daran interessiert sind, ihre emotionalen und verhaltensbezogenen Reaktionen auf Tiefwasserumgebungen zu verstehen. Die Teilnahme an dieser interaktiven Version des „Thalassophobie-Tests“ ist vollständig anononym.
Jede Aussage wird anhand einer fünfstufigen Zustimmungsskala bewertet. Die Untersuchung umfasst sowohl vorwärts bewertete als auch rückwärts bewertete Aussagen. HighHöhere Werte deuten im Allgemeinen auf stärkere Angst, Unbehagen, Vermeidung und emotionale Belastung im Zusammenhang mit tiefem Wasser oder Unterwasserumgebungen hin. Die Ergebnisse umfassen einen Gesamtindexwert sowie Werte für vier Dimensionen: Tiefenangst, Wasserangst, Wasservermeidung und Unbehagen im Wasser. Die Dimensionswerte werden auf eine Skala von 0 bis 100 standardisiert und anhand qualitativer Kategorien interpretiert. Die Gesamtergebnisse werden in fünf Interpretationsbereiche eingeteilt: • Minimal (0–20) • Mild (21–40) • Moderate (41–60) • High (61–80) • Very High (81–100)
Wenn das Wasser dunkel aussieht, bleibe ich lieber am Rand.
Ich bevorzuge flaches Wasser, in dem ich den Grund sehen kann.
Ich mag es nicht, wenn ich auf einem Boot zu weit vom Land entfernt bin.
Wenn das Wasser tief ist, gehe ich lieber nicht hinein.
Ich beobachte das Meer lieber aus der Ferne.
Ich fühle mich entspannt, wenn ich Fische im tiefen Wasser schwimmen sehe.
Ich höre gerne das Rauschen des Meeres.
Ich fühle mich ruhig, wenn ich in der Nähe von Flüssen oder Seen bin.
Ich finde das Meer friedlich und interessant.
Wenn die Wellen stark sind, bleibe ich gerne am Strand und schaue zu.
Ich schaue mir gerne Videos vom Meer an.
Wenn ich nicht sehen kann, was sich unter Wasser befindet, halte ich mich fern.
Manchmal frage ich mich, was sich unter der Meeresoberfläche befindet.
Manchmal stelle ich mir vor, wie es tief unten im Meer aussieht.
Ich lese gerne über Meerestiere oder lerne etwas über sie.
Ich gehe gerne am Meer oder an einem großen See spazieren.
Ich verbringe gerne Zeit am Strand.
Wenn meine Freunde mich einladen, am Wasser zu spielen, gehe ich meistens mit.
Manchmal verzichte ich auf Aktivitäten, bei denen man tief ins Wasser muss.
Ich schwimme oder watete lieber in Schwimmbädern als im Meer.
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