Deenz Depersonalization-Derealization Scale (DDDS)
Die Deenz-Depersonalisations-Derealisations-Skala (DDDS) ist ein multidimensionales Selbstbewertungsinstrument, das entwickelt wurde, um Tendenzen zu Depersonalisations- und Derealisationserfahrungen zu messen, darunter emotionale Distanzierung, veränderte Selbstwahrnehmung, Wahrnehmungsveränderungen, räumliche Verzerrungen und funktionelle Beeinträchtigungen. Die beste und valide Methode für eine korrekte Diagnose ist das Gespräch mit einem Psychologen, der die Patienten nach der Symptomgeschichte sowie nach Fragen zu Lebenserfahrungen und Verhalten befragt.
Die Beurteilung besteht aus 20 Aussagen und dauert in der Regel 3–4 Minuten. Die Teilnehmer antworten auf Aussagen, die Erfahrungen der Distanzierung von sich selbst, veränderte Realitätswahrnehmungen und die Auswirkungen dieser Erfahrungen auf das tägliche Leben beschreiben.
Der DDDS-20 besteht aus 20 Items, die fünf Dimensionen messen: Facetten der Depersonalisation und Derealisation: Emotionale Distanzierung (Depersonalisation): Manchmal, wenn schlimme Dinge passieren, fühlen wir uns ein bisschen niedergeschlagen und traurig, aber in seltenen Fällen spüren wir weder die Traurigkeit noch die üblichen emotionalen Reaktionen. Das macht es uns schwer, unsere Gefühle auszudrücken und emotional auf andere zu reagieren. Stellen Sie sich vor, etwas Gutes ist passiert oder Sie haben gute Nachrichten über etwas gehört, das Sie glücklich gemacht hat. Bei Depersonalisation-Derealisation empfinden Sie die Freude nicht persönlich, sondern haben das Gefühl, zuzusehen, wie es jemand anderem widerfährt. Veränderte Selbstwahrnehmung (Depersonalisation): Eine veränderte Selbstwahrnehmung bedeutet, dass man sich selbst oder seinen Körper als fremd empfindet. Menschen mit einer veränderten Selbstwahrnehmung empfinden oft eine Diskrepanz zwischen ihrem äußeren Erscheinungsbild und der Art und Weise, wie sie sich selbst wahrnehmen. Sie haben zudem das Gefühl, nicht vollständig mit ihrem Körper verbunden zu sein. Dies führt zu einem verzerrten Selbstbild und einem Gefühl der Entfremdung. Wahrnehmungsveränderungen (Derealisation): Menschen mit Depersonalisation-Derealisation haben Schwierigkeiten, die Außenwelt auf normale Weise wahrzunehmen und zu erleben. Sie empfinden ihre Umgebung als unwirklich, verzerrt und ungewohnt. Farben wirken auf sie möglicherweise lebhaft und Gegenstände scheinen ungewöhnlich geformt zu sein. Räumliche Verzerrungen (Derealisation): Räumliche Verzerrungen beziehen sich auf Wahrnehmungsveränderungen im Zusammenhang damit, wie eine Person räumliche Beziehungen in ihrer Umgebung erlebt und interpretiert. Dabei entsteht das Gefühl, dass der physische Raum um sie herum verzerrt ist oder not so ist, wie er sein sollte. Higher-Werte weisen auf eine stärkere Neigung zu Depersonalisations- und Derealisationserlebnissen sowie damit verbundenen Beeinträchtigungen hin.
Ich habe das Gefühl, mich selbst aus der Ferne zu beobachten.
Ich fühle mich emotional taub oder von meinen Gefühlen abgekoppelt.
Ich fühle mich von meinen Gedanken oder Emotionen distanziert.
Ich habe das Gefühl, mein Leben eher zu beobachten, als es zu leben.
Manchmal habe ich das Gefühl, mein Körper gehöre mir nicht.
Ich fühle mich von meinem physischen Selbst losgelöst.
Ich fühle mich seltsam oder fremd, wenn ich mich selbst betrachte.
Ich habe das Gefühl, nicht vollständig in meinem Körper präsent zu sein.
Die Welt um mich herum fühlt sich manchmal unwirklich oder traumhaft an.
Meine Umgebung erscheint mir manchmal fremd oder ungewohnt.
Gegenstände um mich herum wirken manchmal verzerrt oder ungewöhnlich.
Ich frage mich manchmal, ob das, was ich erlebe, real ist.
Die Abstände zwischen Objekten erscheinen mir manchmal anders, als sie tatsächlich sind.
Orte fühlen sich manchmal größer oder kleiner an, als sie eigentlich sein sollten.
Ich fühle mich manchmal in vertrauter Umgebung desorientiert.
Meine Wahrnehmung des Raums fühlt sich gelegentlich verzerrt an.
Diese Erfahrungen beeinträchtigen meine täglichen Aktivitäten.
Diese Erfahrungen beeinträchtigen meine Beziehungen zu anderen.
Diese Erfahrungen verursachen mir erhebliches Leid.
Diese Erfahrungen mindern meine allgemeine Lebensqualität.
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