Background
Die Deenz Neurodiversity Scale (DNS-32) ist ein Selbstbewertungsinstrument, das entwickelt wurde, um Neurodiversität auf einem Spektrum zu messen und Verhaltensweisen und Erfahrungen bei verschiedenen Subtypen zu bewerten, darunter Autismus-Spektrum-Störungen, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Legasthenie und Dyspraxie. Die Skala besteht aus 32 Fragen zu Ihren Erfahrungen, Ihrem Verhalten und der Art und Weise, wie Sie mit der Welt interagieren. Geben Sie für jede Aussage an, inwieweit Sie zustimmen.
Im Laufe der Jahre hat sich die Sichtweise auf Neurodiversität erheblich gewandelt; die moderne Psychologie betont das Verständnis neurodivergenter Merkmale auf einem Spektrum. Das Aufweisen neurodivergenter Merkmale bedeutet nicht zwangsläufig, dass eine Person eine neurologische Störung hat; vielmehr wird anerkannt, dass jeder Mensch Unterschiede in der Funktionsweise des Gehirns oder der Informationsverarbeitung aufweist.
Forscher haben betont, dass es wichtig ist, die mit Neurodiversität verbundenen Merkmale auf einem Kontinuum zu verstehen, und dass diese Merkmale in gewissem Maße bei jedem Menschen auftreten können. Um zu messen, inwieweit jemand diese Merkmale aufweist, bestand ein anerkannter Bedarf an einem validen und zuverlässigen Instrument.
Deenz Neurodiversity Scale (DNS-32): Der Hauptzweck der Skala besteht darin, neurodivergente Merkmale in der allgemeinen oder nicht-klinischen Bevölkerung zu messen. In der Studie mit 302 Studierenden, darunter 104 Frauen und 199 Männer, erwies sich die DNS-32 als genau bei der Messung der mit Neurodiversität verbundenen Merkmale in verschiedenen Bereichen.
Neurodivers zu sein bedeutet nicht zwangsläufig, dass eine Person eine neurologische Störung hat. Jeder Mensch ist anders, und das Gehirn jedes Einzelnen funktioniert und verarbeitet Informationen auf einzigartige Weise. Neurodiversität bedeutet auch nicht, dass eine Person, deren neurologische Funktionen sich von denen eines typischen Individuums unterscheiden, irgendeine Art von Defekt hat, sondern dass das Gehirn dieser Person Informationen auf eine andere Art und Weise verarbeitet und die Welt um sie herum auf eine andere Weise wahrnimmt.