Deenz Persistent Depressive Scale (DPDS)
Der Dysthymie-Test ist eine interaktive Version der Deenz Persistent Depressive Disorder Scale (DPDS), die entwickelt wurde, um Subclinical traits im Zusammenhang mit einer anhaltenden depressiven Störung zu messen. Diese Selbsteinschätzung basiert auf der vorläufigen Version der Forschungsarbeit. Im Jahr 2013 wurde mit der Veröffentlichung des DSM-5 die Dysthymie offiziell als Persistent Depressive Disorder (PDD) anerkannt. Die Persistent Depressive Disorder ist durch eine chronische depressive Stimmung gekennzeichnet, die über längere Zeiträume anhält. Die Symptome sind möglicherweise weniger schwerwiegend als bei einer Major Depression, halten jedoch tendenziell wesentlich länger an. Die Persistente Depressive Störung ist eine komplexe Erkrankung, die gemeinsam mit Angststörungen, personality-Störungen und anderen stimmungsbezogenen Problemen auftreten kann. Die Entwicklung der DPDDS-30 basierte auf einer Literaturrecherche, den diagnostischen Kriterien des DSM-5, Pilotstudien und einer Begutachtung durch Experten. Die Skala wurde entwickelt, um depressive Tendenzen über mehrere Dimensionen hinweg zu messen, die häufig mit chronischen depressiven Erfahrungen assoziiert sind. Die Skala kann zwar dabei helfen, Tendenzen im Zusammenhang mit anhaltenden depressiven Symptomen zu erkennen, ist jedoch nicht dazu gedacht, eine Diagnose zu stellen. Nur eine qualifizierte Fachkraft für psychische Gesundheit kann feststellen, ob die diagnostischen Kriterien erfüllt sind.
Die Bewertung besteht aus 30 Aussagen und dauert in der Regel 5–7 Minuten. Die Teilnehmer antworten auf Aussagen, die emotionale Erfahrungen, soziale Funktionsfähigkeit, Motivation, Selbstwahrnehmung und depressive Symptome beschreiben.
Diese Bewertung richtet sich an Erwachsene und ältere Jugendliche, die daran interessiert sind, depressive Tendenzen und emotionale Funktionsfähigkeit zu verstehen. Die Teilnahme ist vollständig anonym und es werden keine personenbezogenen Daten erfasst.
Die Bewertung umfasst 30 Items, die auf einer fünfstufigen Antwortskala bewertet werden. Die Antworten werden zu einer Rohgesamtpunktzahl zwischen 0 und 120 berechnet, wobei höhere Werte auf stärkere anhaltende depressive Tendenzen hinweisen. Die Ergebnisse umfassen einen Gesamtindexwert sowie Werte für sechs Dimensionen: • Anhaltende Traurigkeit • Hoffnungslosigkeit • Geringes Selbstwertgefühl • Sozialer Rückzug • Motivationsmangel • Emotionale Belastung Die Dimensionswerte werden auf eine Skala von 0 bis 100 standardisiert und anhand qualitativer Kategorien interpretiert.
Es fällt mir schwer, mich an eine Zeit zu erinnern, in der ich mich wirklich glücklich gefühlt habe.
Ich bin oft gereizt, selbst wegen Kleinigkeiten.
Ich fühle mich oft müde, egal wie viel ich mich ausruhe.
Ich habe keine Freude mehr an Hobbys oder Aktivitäten, die ich früher geliebt habe.
Es fällt mir schwer, enge Beziehungen zu pflegen.
Ich mache mir oft Vorwürfe, selbst wegen kleiner Fehler.
Ich fühle mich oft hoffnungslos, was die Zukunft angeht.
Es fällt mir schwer, Motivation für Dinge zu finden, selbst für alltägliche Aufgaben.
Ich ziehe mich aus sozialen Aktivitäten zurück und meide Menschen.
Ich fühle mich oft schuldig, auch ohne Grund.
Ich habe eine spürbare Veränderung meiner Essgewohnheiten oder meines Gewichts festgestellt.
Es fällt mir schwer, mich auf Aufgaben zu konzentrieren.
Ich habe Schwierigkeiten, nachts einzuschlafen oder durchzuschlafen.
Ich fühle mich oft von den Herausforderungen des Lebens überfordert.
Ich fühle mich oft von anderen missverstanden.
Ich habe aufgehört, mir Ziele zu setzen.
Ich habe häufig das Gefühl, wertlos zu sein.
Es fällt mir schwer, meine Gefühle anderen gegenüber auszudrücken.
Ich kritisiere mich oft selbst, selbst wenn andere mich loben oder schätzen.
Ich habe das Gefühl, mein Leben nur mechanisch zu leben.
Ich habe das Interesse daran verloren, auf mein äußeres Erscheinungsbild zu achten.
Ich vermeide es, Hilfe oder Unterstützung zu suchen, weil ich mich dessen nicht würdig fühle.
Es fällt mir schwer, mich über den Erfolg anderer zu freuen.
Ich bin oft mit negativen Gedanken über mich selbst beschäftigt.
Ich verspüre ein ständiges Gefühl von Traurigkeit oder Leere.
Ich habe das Gefühl, ständig darauf zu warten, dass etwas Schlimmes passiert.
Ich habe das Gefühl, eine Last für andere zu sein.
Ich habe das Interesse an romantischen oder sexuellen Beziehungen verloren.
Ich bin oft unentschlossen, selbst bei kleinen, alltäglichen Entscheidungen.
Es fällt mir schwer, Gründe zu finden, mich auf die Zukunft zu freuen.
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